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Aktuelles & News der Vipers

Mihai bleibt den Vipers treu

Cristina Mihai nach einem Treffer gegen den HC Leipzig. Foto: KaliskeBad Wildungen. Gestern Abend sickerte die Nachricht durch, auf die die Bad Wildunger Handballfans lange gewartet haben: Rückraumspielerin Cristina Mihai erklärte, dass sie ihren Vertrag beim Bundesligisten verlängern wird. Die Leistungsträgerin wird einen neuen Kontrakt über ein Jahr unterschreiben mit der Option auf ein weiteres Jahr.

„Ich habe mich entschieden, bei den Vipers zu bleiben“, bestätigte die 35-Jährige am Abend auf Anfrage der HNA. Ausschlaggebend waren vor allem zwei Gründe: Zum einen, dass Mihai dank der vereinbarten Option sportlich langfristig planen kann und zum anderen, dass sie bei Göbels-Hotels eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolvieren wird. „Ich denke, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich freue mich auf weitere Jahre mit der tollen Mannschaft und den super Fans, die Bad Wildungen hat.“

Miranda Robben und Sabine Heusdens verlängern Verträge bei den Vipers

Verträge verlängert: Sabine Heusdens (links) und Miranda Robben bleiben bei den Vipers. Unser Bild zeigt sie mit Geschäftsführer Dirk Ex. Foto: nhBad Wildungen. Frauenhandball-Bundesligist HSG Bad Wildungen treibt seine Planungen für die neue Saison weiter voran. Am Dienstag unterschrieben mit Sabine Heusdens und Miranda Robben zwei Leistungsträgerinnen der Vipers ihre Verträge.

Während Robben ihren Kontrakt vorzeitig bis zum Ende der Saison 2013/2014 verlängerte, unterschrieb Heusdens für die kommende Spielzeit einen neuen Vertrag – inklusive einer beidseitigen Option für die darauf folgende Saison. „Wir sind froh, dass sich beide entschieden haben, der HSG die Treue zu halten. Das ist ein klares Signal, dass wir den Bundesliga-Handball in Bad Wildungen langfristig sichern wollen“, sagte Vipers-Geschäftsführer Dirk Ex.

Die HSG Bad Wildungen schließt die Saison auf Rang neun ab – „Nicht konkurrenzfähig“

Oldenburg. Die Hoffnung ist zerplatzt: Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen haben den Sprung auf einen Playoff-Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Markus Berchten verlor am Samstagabend vor 1020 Zuschauern in der Oldenburger EWE-Arena mit 28:19 (13:10) – wir berichteten.

„Wir waren heute nicht konkurrenzfähig. Ich glaube, wir sind froh, am Ende noch mit Anstand aus der Halle gekommen zu sein“, kommentierte Berchten die klare Niederlage. Trainerkollege Krowicki zeigte sich insgesamt zufrieden, räumte aber ein: „Mit Blick auf die Playoffrunde bedeutet dieser Sieg nicht allzu viel. Sicher, wir haben Selbstvertrauen getankt, doch ab nächste Woche geht alles von vorne los.“

Vipers verlieren gegen Leverkusen mit 19:31 (8:12) – Erneut ohne jede Chance

Kein Durchkommen: Wie Esther Meyfarth auf diesem Bild rannten sich die Spielerinnen der HSG Bad Wildungen im letzten Heimspiel gegen Leverkusen immer wieder in der Defensive fest. Foto: SchatschneiderBaunatal. Eine weitere Niederlage mussten die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen in der Bundesliga einstecken. Am vorletzten Spieltag waren die Vipers beim 19:31 (8:12) gegen Leverkusen erneut chancenlos.

Personell standen die Vorzeichen vor dem Spiel wie erwartet schlecht. Ruta Latakaite fehlte wie angekündigt, Marinda van Cappelle saß nach ihrer Erkrankung zunächst nur auf der Bank und fehlte in der Startformation. Somit rückte Kreisläuferin Tessa Cocx auf die Spielmacherposition, die beiden Halbpositionen wurden von Sabine Heusdens und Esther Meyfarth besetzt.

Rechtsaußen wurde nach sieben Jahren in Bad Wildungen verabschiedet – Mit „Jessi“ geht viel Herzblut

MachAbschied nehmen hieß es gestern in Baunatal. Nach der 19:31-Niederlage der HSG Bad Wildungen gegen Bayer Leverkusen verabschiedete der Bundesligist neun Spielerinnen. Die A-Jugendlichen Alisa Gross und Vanessa Maier werden die Südwaldeckerinnen ebenso verlassen wie Alexandra Kohler, Petra Diener, Andrea Willimann, Marinda van Cappelle, Jovana Jovovic und Ruta Latakaite.

Der größte Applaus der gut 500 Zuschauer in der Rundsporthalle galt allerdings Jessica Kleinmann, die nach sieben Jahren ihre Zelte in Bad Wildungen abbrechen wird. Mit „Jessica-Kleinmann“-Sprechchören feierten die Fans die kleine Flügelflitzerin – die Tränen in den Augen der 28-Jährigen verrieten, dass ihr der Abschied aus Bad Wildungen sehr schwer fällt. „Ich habe noch gar nicht realisiert, dass dies mein letztes Heimspiel war. Das kommt erst später“, sagte „Jessi“ kurz darauf.

Ersatzgeschwächte Vipers verlieren in Blomberg 23:30 –Playoffs in weiter Ferne

An die Gurgel: Sabine Heusdens von den Bad Wildungen Vipers (links) muss sich gegen Karen Knutsdottir behaupten. Foto: KaliskeBlomberg. Im Kampf um die Teilnahme an den Meisterschaftsplayoffs in der Handball-Bundesliga musste die HSG Bad Wildungen gestern den wohl entscheidenden Rückschlag einstecken. Beim direkten Konkurrenten HSG Blomberg-Lippe unterlagen die Südwaldeckerinnen mit 23:30 (11:17). Blomberg liegt nun in der Tabelle wieder vor den Vipers, die zudem das weitaus schlechtere Torverhältnis aufweisen.

Die Voraussetzungen standen auf Seiten der Gäste schon vor dem Anpfiff schlecht. Die Vipers mussten auf Cristina Mihai, Ruta Latakaite und Jovana Jovovic verzichten, Andrea Willimann ging zudem angeschlagen in die Partie. Gerade im Rückraum hatte Trainer Markus Berchten kaum Variationsmöglichkeiten.

Der Schweizer begann mit Esther Meyfarth auf der Spielmacherposition. Doch die Bad Wildungerin konnte wie ihre Teamkolleginnen kaum Akzente setzen. Die HSG geriet nach einer zerfahrenen Anfangsphase schnell auf die Verliererstraße. Blomberg-Lippe, das zu Beginn sehr nervös agierte, baute nach einem 4:3 (9.) die Führung schnell auf 7:3 aus (12.).

Bad Wildungen unterliefen in dieser Phase vor allem im Angriff viele leichte Fehler. In der Abwehr fingen sich die Vipers zahlreiche einfache Tore über an den Kreis.

Stark bei den Gastgeberinnen spielte zudem Xenia Smits, die ehemalige Bad Wildungerin traf immer wieder von der linken Rückraumposition.

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